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SEO für Handwerker
Für einen Betrieb, der im Umkreis von dreißig Kilometern arbeitet, ist Suchmaschinenoptimierung etwas anderes als für einen Onlineshop. Der größte Hebel ist kostenlos — und die meisten Betriebe nutzen ihn nicht, weil ihnen niemand gesagt hat, dass es ihn gibt.
Lokales SEO — auch Local SEO — für einen Handwerksbetrieb besteht aus drei Dingen: einem gepflegten Google-Unternehmensprofil, echten Bewertungen und einer Website, die die Orte nennt, in denen du arbeitest. Die ersten beiden kannst du selbst machen, kostenlos, an einem Nachmittag. Agenturen verlangen dafür 390 € bis 1.499 € im Monat mit sechs bis zwölf Monaten Bindung. Bei mir kostet ein Prüfbericht 290 € einmalig und wird auf die Umsetzung angerechnet.
Was zählt
Was in jedem SEO-Ratgeber ganz oben steht, ist für einen Betrieb mit Einzugsgebiet oft nebensächlich — und umgekehrt.
| Für einen Handwerksbetrieb | Für einen Onlineshop | |
|---|---|---|
| Google-Unternehmensprofil | ✓entscheidend | ~nebensächlich |
| Bewertungen | ✓entscheidend | ~wichtig |
| Orte auf der Website | ✓entscheidend | ✕egal |
| Ladezeit & Technik | ~wichtig | ✓entscheidend |
| Ratgebertexte | ~hilfreich, nicht dringend | ✓entscheidend |
| Links von anderen Seiten | ✕kaum messbar | ~wichtig |
| Wettbewerb | ✓dein Landkreis | ✕das ganze Netz |
Warum das so ist: Wer „Dachdecker in der Nähe“ sucht, bekommt zuerst einen Kartenausschnitt mit drei Betrieben und deren Sternen. Erst darunter kommen die normalen Suchergebnisse. Um diese drei Plätze konkurrierst du mit den Betrieben in deinem Landkreis — nicht mit dem Netz. Das ist eine Liga, in der man gewinnen kann, und der Eintritt kostet nichts.
Selbst machen
Ich schreibe das hin, obwohl ich davon nichts verdiene. Wer es selbst macht und danach nicht weiterkommt, weiß wenigstens, woran es liegt.
Zwei Bewertungen pro Woche, nicht fünf an einem Tag. Ein Profil, das gestern entstand und heute fünf Fünf-Sterne-Bewertungen hat, ist genau das Muster, nach dem Googles Filter sucht — die verschwinden dann wieder, und man sieht nicht einmal, warum. Und eine Bewertung mit zwei Sätzen ist mehr wert als fünf Sterne ohne Wort: im Text stehen Begriffe, die du selbst nicht schreiben darfst.
Klingt nach deinem Fall? Dann lass uns eine Stunde darüber reden.
Antwort am selben Werktag · auch wenn sie Nein lautet
Was es kostet
Es gibt gute Gründe für monatliche SEO-Betreuung. Für einen Handwerksbetrieb mit festem Einzugsgebiet gehören sie meistens nicht dazu.
Google-Unternehmensprofil und Bewertungen. Kostet einen Nachmittag und danach zehn Minuten pro Woche. Deckt den größten Teil der Wirkung ab, wenn deine Website halbwegs lesbar ist.
Was fehlt, in welcher Reihenfolge, mit Begründung. Einmalig, keine Bindung. Wird auf die Umsetzung angerechnet — wenn du danach selbst loslegst, hast du trotzdem den Plan.
Seite lesbar für Google und KI-Antwortmaschinen, Unternehmensprofil eingerichtet, Verzeichnisse eingetragen. Festpreis, danach keine Monatsrechnung.
Monatlich, meist mit sechs bis zwölf Monaten Mindestlaufzeit. Über ein Jahr sind das 4.680 € bis 17.988 €. Kann sich lohnen — bei starkem Wettbewerb, mehreren Standorten oder wenn wirklich jeden Monat gearbeitet wird.
Der breite Markt, meist für Firmen mit überregionalem Wettbewerb. Der Durchschnitt aus der einzigen echten Erhebung liegt bei 1.256,71 € im Monat.
Woher die Zahlen: Der Durchschnitt von 1.256,71 € stammt aus der SEO-Kostenstudie von Schild Roth — 521 angefragte Agenturen in den 80 größten deutschen Städten, 243 verwertbare Antworten, händisch erhoben. Es ist die einzige Erhebung dieser Art im deutschsprachigen Raum; sie ist von 2022, die Größenordnung wird von neueren Marktangaben bestätigt. Local-SEO-Preise aus veröffentlichten Preislisten (saschafix 499/899/1.499 € im Monat bei zwölf Monaten Laufzeit; local-seo-freelancer ab 390 € im Monat bei sechs Monaten, Profil-Optimierung ab 290 € einmalig).
Die Frage, an der sich alles entscheidet: Frag jeden, der dir monatliche SEO-Betreuung verkaufen will, was er im dritten Monat konkret tut. Wenn die Antwort „laufende Optimierung“ lautet, ist es keine. Bei einem Betrieb mit festem Einzugsgebiet ist die ehrliche Antwort meistens: Im ersten Monat ist viel zu tun, danach wenig — und das wenige kannst du selbst.
Reihenfolge
Die meisten fangen bei der Website an. Das ist der langsamste Hebel von allen und der einzige, der Geld kostet.
Vier Schritte, und du bist live. Der erste dauert zehn Minuten.
Antwort am selben Werktag · auch wenn sie Nein lautet
Fragen
Der lokale Teil — Local SEO — ja, und zwar sofort, weil er nichts kostet. Ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil mit Bewertungen bringt dir Anrufe von Leuten, die gerade jetzt jemanden suchen.
Der teure Teil — monatliche Betreuung, Ratgebertexte, Linkaufbau — lohnt sich für die meisten Betriebe nicht. Du konkurrierst nicht mit dem ganzen Netz, sondern mit den Betrieben in deinem Landkreis. Das ist eine Liga, in der man ohne vierstellige Monatsrechnung gewinnt.
Eine Weile ja. Das Profil zeigt Telefonnummer, Öffnungszeiten, Fotos und Bewertungen — für einen kleinen Betrieb ist das oft der ganze erste Eindruck, und viele rufen direkt aus dem Kartenausschnitt an.
Zwei Grenzen hat es trotzdem. Erstens gehört es dir nicht: Google kann es sperren, und dann bist du weg. Zweitens beantwortet es nur die Fragen, die Google vorgibt — nicht die, bei denen dein Kunde zögert. Wenn du regelmäßig Aufträge über 5.000 € machst, entscheidet sich das nicht im Kartenausschnitt.
Zehn mit Text schlagen fünfzig ohne. Wichtiger als die Zahl ist, dass sie regelmäßig dazukommen: ein Profil mit vierzig Bewertungen, von denen die letzte zwei Jahre alt ist, wirkt schlechter als eins mit zwölf, bei dem jeden Monat eine neue erscheint.
Und antworte auf jede — auch auf die schlechten, besonders auf die schlechten. Eine sachliche Antwort auf eine Drei-Sterne-Bewertung überzeugt den nächsten Leser mehr als die zehn Fünf-Sterne darüber.
Die Anrufe kennst du: „Wir haben Ihren Eintrag geprüft, Sie sind auf Seite drei.“ Ein Eintrag in einem Branchenportal ist selten schädlich und selten viel wert. Was ihn wertvoll macht, ist einzig, dass Name, Adresse und Telefonnummer überall gleich geschrieben stehen — das hilft Google, dich für einen einzigen Betrieb zu halten.
Dafür brauchst du keine Monatsgebühr. Prüf lieber, ob es dich irgendwo schon mit einer alten Adresse gibt: das ist häufiger und schädlicher als ein fehlender Eintrag.
Google-Unternehmensprofil: Tage bis zwei Wochen. Bewertungen: wirken, sobald sie da sind. Änderungen an der Website: sechs bis zwölf Wochen, bis Google sie eingeordnet hat.
Wer dir eine Verbesserung in vierzehn Tagen durch Website-Optimierung verspricht, verspricht etwas, das er nicht steuern kann.
Ein Prüfbericht kostet 290 € einmalig: was fehlt, in welcher Reihenfolge, mit Begründung. Der Betrag wird angerechnet, wenn du die Umsetzung bei mir machst — und wenn du danach selbst loslegst, hast du trotzdem den Plan.
Die Umsetzung kostet 990 € als Festpreis: Seite lesbar für Google und KI-Antwortmaschinen, Unternehmensprofil eingerichtet, Verzeichnisse eingetragen. Danach keine Monatsrechnung. Was genau dazugehört, steht hier.
Immer mehr Leute fragen eine KI statt einer Suchmaschine — „welcher Dachdecker in Bielefeld macht auch Flachdach?“. Was dort genannt wird, entscheidet sich an anderen Dingen als bei Google: an klarem Text, an eindeutigen Angaben, daran, ob eine Maschine überhaupt versteht, was du anbietest.
Bilder kann sie nicht lesen, PDF-Prospekte auch nicht. Wenn deine Leistungen nur in einer Grafik stehen, existierst du für sie nicht. Das Thema hat eine eigene Seite.
Anfragen
Deine Website oder dein Google-Profil, mehr brauche ich nicht. Du bekommst eine ehrliche Einschätzung, ob sich ein Prüfbericht bei dir überhaupt lohnt — manchmal lautet die Antwort, dass du das Wichtigste selbst machen kannst.
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Auch monatlich: ab 129 € — Pflege inklusive
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