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Webdesign auf Mallorca
Ich sitze in S'Aranjassa bei Palma und baue Websites für Betriebe auf der Insel und in Deutschland. Von Hand, zum Festpreis, auf Deutsch. Die erste Frage ist dabei nie das Design — sondern, in welcher Sprache deine Kunden suchen.
Webdesign auf Mallorca kostet bei mir ab 499 € als Festpreis — eine Seite in zwei Tagen, ein kleiner Auftritt in zwei Wochen. Ich wohne auf der Insel, spreche Deutsch, und arbeite genauso für Betriebe in Deutschland. Die wichtigste Entscheidung vor dem Bauen ist die Sprache: Wer deutsche Residenten und Urlauber will, braucht eine deutsche Seite; wer den spanischen Markt will, eine spanische. Beides auf einer Seite ist möglich, aber nie umsonst.
Die Sprachfrage
Auf der Insel leben mehrere Märkte nebeneinander. Google zeigt deine Seite nur denen, deren Sprache sie spricht — und das ist die Sprache, in der die Texte wirklich dastehen, nicht die im Sprachumschalter.
| Deutsche Seite | Spanische Seite | Beides | |
|---|---|---|---|
| Erreicht | ✓Residenten, Zweitwohnsitze, Urlauber aus D/A/CH | ✓Einheimische, Festland, Behörden | ~alle — theoretisch |
| Typische Kundschaft | ✓Hausbetreuung, Handwerk für Residenten, Immobilien | ✓Handel, Gastronomie, Bau, B2B | ~Immobilien, Yacht, Klinik, Hotel |
| Wettbewerb bei Google | ✓überschaubar | ~hoch | ~je Sprache getrennt |
| Aufwand | ✓einfach | ✓einfach | ✕etwa das Doppelte |
| Häufigster Fehler | ✓keiner | ✓keiner | ✕eine Sprache maschinell übersetzt |
Der Fehler, den ich auf der Insel am häufigsten sehe: eine deutsche Seite mit einem Sprachumschalter, hinter dem eine maschinell übersetzte Fassung liegt. Google erkennt das, der spanische Kunde erkennt es im ersten Satz, und beide Fassungen werden schlechter behandelt als eine gute allein. Wenn das Budget für eine Sprache reicht, nimm eine — die, in der deine besten Kunden suchen.
Zur Größenordnung: Auf den Balearen leben 21.723 gemeldete Deutsche (Stichtag 1. Januar 2025, Censo Anual de Población des spanischen Statistikamts INE) — die zweitgrößte europäische Gruppe nach Zahl, vor den Briten mit 18.374. Dazu kommen Zweitwohnsitze und Urlauber, die in keiner Meldestatistik stehen. Mallorca selbst hat 971.068 Einwohner. Alles Weitere auf dieser Seite zum Inselmarkt ist Erfahrung aus gebauten Projekten, keine Statistik — und steht deshalb nicht als Zahl da.
Für wen
Nicht jeder Betrieb auf Mallorca braucht eine Website. Diese hier schon.
Warum die Ortsliste hier steht: Wer „Poolservice Santanyí“ sucht, bekommt Seiten, auf denen das Wort Santanyí vorkommt. Steht dein Ort nur im Impressum, bist du für die halbe Insel unsichtbar. Bei einem mehrseitigen Auftritt bekommt deshalb jeder Ort, in dem du wirklich arbeitest, seinen Platz — nicht als Wortliste im Fußbereich, sondern dort, wo er hingehört.
Dein Fall ist nicht dabei? Beschreib ihn mir in einem Satz.
Antwort am selben Werktag · auch wenn sie Nein lautet
Gebaut auf der Insel
Eine bestehende Seite, die abgelöst wurde. Was sich geändert hat und warum, steht ausführlich in der Fallstudie.
Zur Einordnung: Die Seite ist fertig gebaut und läuft unter davids-fincaservice.com. Belastbare Vorher-Nachher-Zahlen — Anfragen, Sichtbarkeit — gibt es dafür noch nicht; sie stehen hier deshalb auch nicht. Was ich zeigen kann, sind die Entscheidungen und das Ergebnis. Die ganze Fallstudie geht ins Detail.
Ablauf
Vier Schritte. Kein Erstgespräch über eine Stunde, keine Bedarfsanalyse-Werkstatt.
Was du brauchst, bevor es losgeht: eine Domain (habe ich sonst in zehn Minuten für dich), fünf Handyfotos bei Tageslicht, und eine Antwort auf die Sprachfrage. Mehr nicht. Impressum und Datenschutz mache ich mit — auf einer spanischen Firma sind die Pflichtangaben andere als auf einer deutschen, und das ist ein Punkt, an dem Vorlagen aus dem Netz regelmäßig danebenliegen.
Vier Schritte, und du bist live. Der erste dauert zehn Minuten.
Antwort am selben Werktag · auch wenn sie Nein lautet
Fragen
Bei mir ab 499 € als Festpreis für eine Seite, 799 € für einen kleinen Auftritt mit mehreren Seiten, 1.990 € für einen großen. Keine Monatsmiete, die Seite gehört dir.
Zum Vergleich: Die wenigen veröffentlichten Preislisten mit Mallorca-Bezug nennen 1.450 € bis 5.950 €, jeweils zuzüglich 21 % IVA. Auf diesen Punkt lohnt sich zu achten — spanische Angebote nennen den Preis fast immer ohne Steuer, und 21 % erklären einen guten Teil des Preisunterschieds, über den sich viele wundern. Der ganze Marktüberblick steht hier.
Danach, wo dein Geld herkommt. Wenn deine Kunden deutsche Residenten, Zweitwohnsitzler oder Urlauber sind: Deutsch. Wenn du an Einheimische, Firmen oder Behörden verkaufst: Spanisch.
Zweisprachig ist möglich und manchmal richtig — bei Immobilien, Yachtservice, Kliniken. Es ist aber ungefähr die doppelte Arbeit, weil beide Fassungen eigene Texte brauchen. Eine maschinell übersetzte zweite Sprache ist schlechter als gar keine.
Ja, und das ist ungefähr die Hälfte. Die Zusammenarbeit läuft über Telefon, Mail und WhatsApp — genau wie bei einem Kunden in Palma, den ich auch nicht persönlich treffe, weil es nichts schneller macht.
Die Preise sind dieselben. Meine bisher größte gebaute Seite ist die einer bundesweit tätigen Vertriebsagentur, nicht die eines Inselbetriebs.
Wenn es wirklich hilft, ja — ich sitze in S'Aranjassa bei Palma, und auf der Insel ist nichts weit. Meistens hilft es aber nicht: Was ich brauche, sind deine Fotos und drei Sätze über deine Kunden, und beides geht per WhatsApp schneller als ein Termin, den wir zwei Wochen abstimmen.
Die mache ich mit. Wichtig zu wissen: Wenn du in Spanien gemeldet bist, gelten andere Pflichtangaben als in Deutschland — die NIF gehört hinein, eine deutsche Handelsregisternummer gibt es nicht, und die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer ist nur dann anzugeben, wenn du tatsächlich eine hast.
Fertige Vorlagen aus dem Netz liegen hier regelmäßig daneben, weil sie für deutsche GmbHs geschrieben sind. Das ist einer der Punkte, an denen ich nachfrage, statt zu raten.
Eine Seite: zwei Tage. Ein kleiner Auftritt: zwei Wochen. Ein großer: drei bis vier. Gerechnet ab dem Tag, an dem deine Fotos und Angaben da sind — nicht ab der Zusage.
Ein Hinweis zur Saison: Wenn dein Geschäft im Mai anfängt, sollte die Seite im Februar stehen. Wer im April anfängt zu bauen, verliert die erste Hälfte der Saison an eine Seite, die noch nicht gefunden wird — Google braucht ein paar Wochen, bevor eine neue Seite überhaupt auftaucht.
Vielleicht nicht. Manchmal reicht es, die bestehende lesbar zu machen und das Google-Unternehmensprofil einzurichten — das kostet einen Bruchteil.
Mach zuerst den Sichtbarkeits-Check: der sagt dir in zwanzig Sekunden, ob Google und die KI-Antwortmaschinen deine Seite überhaupt lesen können. Wenn dort alles grün ist, brauchst du keine neue Seite, sondern bessere Texte.
Anfragen
Drei Sätze reichen: was du anbietest, wer deine Kunden sind, und ob sie Deutsch oder Spanisch sprechen. Du bekommst am selben Tag eine Zahl und ein Datum.
Weiter
Auch monatlich: ab 129 € — Pflege inklusive
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